In Deutschland und im deutschsprachigen Raum liegt der der Schwerpunkt verkehrspsychologischer Praxis auf der verkehrspsychologischen Diagnostik von Kraftfahrern und deren Beratung und Behandlung. Sind Verkehrsteilnehmer in ihrem Fahrverhalten auffällig oder negativ im Straßenverkehr aufgefallen durch Fahrten unter Drogen- oder Alkoholeinfluss werden sie verkehrspsychologisch betreut und in Nachschlugen für angepasstes Fahrverhalte und ähnlichen Sitzungen rehabilitiert.
So wird zum Beispiel die medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU oderrauch im Volksmund „Idiotentest) von Verkehrspsychologen durchgeführt. Dieser Test beurteilt die Fahreignung des Antragstellers und gibt es seit 1954 in Deutschland. Der Antragsteller wird verkehrspsychologisch untersucht, um eine Prognose über seine Verkehrsbewährung zu ermöglichen, die den Fahrerlaubnisbehörden vorgelegt wird, damit diese entscheiden können, ob die Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach deren Entzug möglich ist oder nicht.